Der Blog für Trashfilme und B-Kultur

Happy Birthday

Trash Bronson und American Cyborg Terminator

Vor genau einer Woche feierte der von mir hochgeschätzte Philanthrop und Kollege Trash Bronson sein Wiegenfest. Um nicht den Anschluss zu verlieren hat ACT beschlossen genau eine Woche später ebenfalls seinen Geburtstag zu zelebrieren. Wer aber genau verbirgt sich hinter diesen geheimnisvollen Decknamen? Nun, ich will es euch erzählen…

Vlad Schistow (besser bekannt unter seinem Kampfnamen Trash Bronson) erblickte 1963 das Licht der Welt in der kasachischen Hauptstadt Astana. Nur 2 Jahre später wurde sein Bruder Leonid Schistow (alias American Cyborg Terminator) geboren.
Durch ihren Vater Wladimir Schistow, eine kasachische Boxlegende, kamen die Brüder bereits in jungen Jahren mit dem Boxsport in Berührung. Allerdings nicht in Form von Unterricht, als vielmehr durch die rigorosen Prügelstrafen des strengen Vaters. „So haben wir frühzeitig gelernt auszuweichen und unsere Deckung hochzuhalten“ sagte Vlad 2002 anlässlich eines Interviews in der ZDF-Show Kerner.

Als die Brüder 10 und 8 Jahre alt waren, verschwand ihr Vater unter mysteriösen Umständen. Vermutungen wurden laut, dass Spielschulden und Alkoholprobleme Wladimir Schistow zum Selbstmord mit seiner alten Armeepistole getrieben hatten. Um die Mutter finanziell zu unterstützen, arbeite Vlad seitdem in einer Fischöl-Fabrik während sein jüngerer Bruder weiterhin die Schule besuchen durfte. „Schon damals war ich neidisch auf seine Privilegien“, bekennt Vlad heute.
Deswegen meldete sich er mit 17 Jahren freiwillig zum Armeedienst. Dort fing er wieder an zu boxen und gewann sogar die gesamtkasachische Militär-Meisterschaft.

Ein paar Jahre später trat auch Leonid in die Armee ein und wie sein großer Bruder begann auch er wieder mit dem Boxsport. Sein Trainer attestierte ihm zwar Talent, schätzte ihn aber im Vergleich zu Vlad als nicht geeignet für den Profisport ein. Um einem Einsatz im Afghanistan-Krieg zu entgehen, liessen sich die Brüder 1981 in die ehemalige DDR versetzen. Während Vlad in dieser Zeit seine ersten wichtigen Titel gewann, versuchte Leonid sich ein zweites Standbein als Schlagersänger aufzubauen. Seine erste Single „Katharina“ erreichte Platz 4 der ostdeutschen Musikcharts und ist in einer ebenfalls produzierten kasachischen Version noch heute sehr beliebt. Doch bereits das zweite Album „Halt mich fest“ floppte kolossal. 1985 lernte Leonid auf einem seiner Konzerte seine spätere Ehefrau Irena Simonova kennen.

Als Irena 1988 auf einer Feier Vlad kennen lernt, beginnen sie eine mehrjährige Affäre, die 1994 auffliegt. Vor laufenden Fernsehkameras kommt es bei der Gottschalk Late-Night zum Bruch zwischen den Brüdern. Mit den Worten: „Pass auf! Ich baller dir gleich ein paar gegen den Ballon!“ verlässt Vlad das Studio. Heute kommunizieren sie nur noch über den Anwalt Gernot von Schönhausen (alias Ninja Kickbox Champion) miteinander. Meist benutzen sie als Beiträge getarnte Anschuldigungen auf der extra eingerichteten Internetseite www.trash-o-meter.blogspot.com

1 Kommentar:

ACT hat gesagt…

Spasiwa Genosse Kickboxi!