Der Blog für Trashfilme und B-Kultur

Vor tausenden von Jahren...
...oder vielleicht waren es auch nur 25, wer weiß das schon so genau, erschuf ein Mann einen Film, in den er all die Dinge reinpackte, die ihm zur damaligen Zeit wie Schauspieler vorkamen. Leider waren ihre Talente und Gaben nur von mittlerer Qualität, was ihn aber nicht hindern sollte, einen bemerkenswerten Film zu produzieren. Folgt mir nun in die phantastische Welt von Conan, dem Zerstörer...















Der Mann, der Conan, der Zerstörer erschuf, nannte sich Richard Fleischer und seine Filmkunst hatte auch etwas von einem Metzger. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, dieser Film ist absolut sehenswert. Aber trotzdem nicht unbedingt ein künstlerisches Meisterwerk. Und davon möchte ich euch nun berichten. Der Mann mit dem Namen John Fleischer war auf die Idee gekommen gut genug als Erschaffer einer Vortsetzung von Conan, der Barbar zu sein. Da ein Conan aber immer nur so gut, wie sein Arnold ist, konnte man also keine großartigen lyrischen Ergüsse in den Film packen. Um das zu vermeiden wurden Conans Sätze so kurz wie nötig und so stupide wie möglich gehalten. Beispiel gefällig? Bitte sehr:
Conan:"Unsere Reise hat aber mit schwarzer Magie zu tun. Und schwarze Magie bekäpft man mit Zauberei.".... ok, wenn er das sagt.
Nunja, er ist ja auch schließlich ein Barbar, warum sollte er also auch Aristoteles zitieren?
Aber damit nicht genug. Leider war Conan so mit die einzige Konstante in den beiden Filmen. Und damit dieser schauspielerisch besonders gut dastehen konnte, wurden kurzerhand ein paar noch größere Antischauspieler in den Film gesteckt, als da wären zwei Wrestler, ein Basketballspieler und eine Grace Jones. Mit diesem Staresemble wurde nun also gedreht. Nehmt nun also die Story aus meinen Händen beschrieben entgegen:

Conan hängt grad eine Runde mit seinem besten Kumpel/Handlanger/hauseigenem Scherzbold Malak, ab, als so eine Horde Reiter ankommt und Stunk macht. Conan findet das gar nicht so lustig, dass die so den Lauten machen und verpasst ihnen deswegen erst mal einen Denkzettel. Kurz darauf erscheint auch schon Königin Taramis, die Conan einen Deal vorschlägt, ihm, sollte er ihren Auftrag erfüllen, seine Ex zurückzubringen, die mittlerweile wohl was mit dem Obergott ihm Jenseits hat, weil sie tot ist. Doch Conan denkt sich, besser 'ne Ex in der Hand, als 'ne Königin auf 'nem Pferd oder so ähnlich und geht auf das Megageschäft ein.In ihrem Domizil angekommen erklärt die Königin dann auch den Deal. Conan soll sich mit ihrer Nichte, Prinzessin Jehnna, auf den Weg zum Schloss des Zauberers Toth-Amon aufmachen, um von dort einen schnieken Klunker zu besorgen, mit dem man das noch viel schniekere Horn mit Juwelen dran besorgen kann, womit man dann den angebeteten Obergott des Nickerchenmachens, Dagoth aktivieren kann. Den Klunker jedenfalls darf nur Jehnna berühren, wieso auch immer, aber die ist klein und schwach.
Conan sagt also ja und macht sich mit seinem Sidekick Malak auf den Weg. Doch sie müssen nicht allein gehen, denn die Königin ist eine ganz gewiefte und schickt ihren Oberlakaien Bombaata mit, der soll bei Gelegenheit dann Conan ausschalten, damit sie nicht ihr Versprechen einhalten muss.
Auf dem Weg zum Schloss sammelt die Gang dann erst mal noch Akiro, den Hexer und Zula Jones ein, die sich grad mit einem Haufen Männer prügelt und gerne Mitglied im C-Team sein möchte.Zu sechst geht es also weiter Richtung Klunker, doch in der Nacht bevor sie das Schloss betreten wollen, wird Jehnna von Toth-Amon entführt und in seine Gemächer gebracht, der alte Lüstling. Conan und Konsorten merken das natürlich und nix wie hinterher. Im Schloss muss Conan dann gegen das Schokomonster in seinem Spiegelzimmer antreten und nachdem das Monster erstmal die Oberhand hat, merkt Conan, dass die Spiegel seine Schwachstelle sind. Das Monster ist nämlich selber ein Spiegel, ja, seltsam aber war. Hinter dem letzten Spiegel befindet sich dann der Zauberer, den Conan gleich mit tötet worauf sie dann schnell Jehnna und den Kristallklunker mitnehmen und die Biege machen, während das Plastik/Pappmachet (schreibt man das so?) - Schloss zusammenstürzt.
Und weiter geht die lustige Schnitzeljagd Richtung Tempel des ultimativen Horns. Unterwegs machen da noch ein paar berittene Typen Stress, die aber schnell abgefertigt werden. Auch wenn sich herausstellt, dass das wohl Heinis der Königin waren. Doch Conan guckt bei der Erkenntnis nur etwas böse und damit hat es sich auch erstmal.
Dann heißt letztendlich aber doch "Hallo Tempel". Das Ziel ist zum Greifen nahe, also husch husch, hinein. Innendrin geht es dann ab durch's Feuer zum Horn. Wie durch's Feuer fragt ihr euch? Tja, so ist das in Tempeln von Hörnern eben. Findet euch damit ab, musste ich ja auch. Nebenbei finden die furchtlosen vier, nur vier, weil Bombataa ja eh schon Bescheid weiß und Jehnna ja nicht Bescheid wissen darf, heraus, dass die Prinzessin bei der Wiedererweckungszeremonie den Löffel abgeben soll. Doch Conan will davon nix wissen, er wilol ja nur seine Alte wieder.
Als sie dann so auf dem Weg raus sind, trifft die C-Gang auf eine andere Motorradgang, die auch das Horn wollen, doch die kriegen natürlich ordentlich den Bart rasiert. Aber trotzdem müssen unsere Helden fliehen und können auch nur entkommen, weil sich Akiro und der Leader der anderen Gang ein Zauberduell leisten. Whoah, denkt ihr euch, mit Blitzen und so? Öhm, neee, eher nicht. Das Duell sieht so aus: Akiro verschließt das Tor magisch... Gangleader öffnet es magisch... Akiro schließt es wieder... Gangleader öffnet es... am Ende bleibt es zu. Ufff, erst mal Luft holen und nach diesem spannenden Duell einen Baldriantee einpfeifen. Und weiter geht die Flucht, doch auf halbem Wege werden die 4 echten Conangangmitglieder von Bombataa daran gehindert weiter zu folgen, indem er hinter sich den Gang zum einstürzen bringt. Jetzt hat auch C-Man gerafft, dass er volle Kanne genatzt wurde und ist echt stinkig. In der Zwischenzeit reitet Bombaata mit Jehnna zum Schloss, wo das Horn und Opfer -Ritual stattfinden soll.Conan reitet mit seiner Mannschaft (ja, das kann man sagen, weil Grace auch sehr viel von einem Mann hat) hinterher, um die Kurze zu retten. Um in das Schloss der bösen Königin zu kommen benutzen sie einen Gang, der damals vom Großvater der Mutter des Schwippschwagers der Tante des Neffen des Fahrrads der Oma vom Malak gebaut wurde... oder so, ziemlich wirsch und darüber wird auch erst mal diskutiert, was Grace ziemlich auf den Sack geht und sie erst mal rumschnautzt. Und mal ehrlich gegen Grace Jones ist die Suppernanny nichts. Wenn Mrs. Jones sagt Schnauze, dann traut sich keiner mehr was zu sagen.Im Schloss angekommen können die Helden Jehnna noch grade so retten, aber dummerweise ist Dagoth schon wiederbelebt und sieht nun noch alberner aus, als das Schokomonster mit den Spiegeln. PS: In dem Kostüm steckt Andre the Giant. Doch ratet mal, ja tatsächlich, Conan macht das Monster platt und vorher noch Bombaata und die böse Königin auch. Also alle Tod, der Rest glücklich und Jehnna wird neue Königin. Und als Dank kriegen die Helden Posten in ihrem Königreich angeboten. Nur Conan hat keinen Bock und will lieber weiter der Lone Rider sein.Ende
Ach nee, vorher sitzt Conan noch auf einem Thron und guckt grimmig.
Ende

Wow, was für Tobak. Aber mucho unterhaltsam. Zieht euch den Shit rein, das sag ich euch, euer Trash Bronson.

7,5 von 10 Barbarenschwertern

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