Der Blog für Trashfilme und B-Kultur

Ohrgasmus

Lange hielt sich der Witz, viele Männer läsen den Playboy ja nur wegen der hervorragenden Interviews. Das habe ich selbstverständlich nicht mal im Ansatz geglaubt. Doch wenn man mir erzählen würde, dass man die europäischen Sexfilmchen der 70er Jahre nur wegen der Soundtracks guckt, würde ich da unbedingt zustimmen.

Während die Filme meist nur ein Übermaß an Langeweile und schlimmen Frisuren bieten, hat die Filmmusik immer noch Bestand. Ist eigentlich auch kein Wunder – immerhin haben auch Genre-Größen wie Bruno Nicolai und Stelvio Cipriani zahlreiche Bumsfilme mit ihrem Schaffen musikalisch unterlegt. Herausgekommen sind dabei sehr viele schöne Tracks, die so smooth sind, dass man sie glatt statt Butter aufs Brot schmieren könnte.

Wer einen Einstieg in die Welt der Schmutzfilm-Musik finden will, sollte sich das Werk des französischen Musikproduzent Drixxxe mal genauer anhören. Dieser hat mittlerweile vier hervorragende Mixe mit Musik aus Euro-Nackedei-Streifen – die sogenannten Sextapes – veröffentlicht. Meinen Favorit, das Sextape 2, findet ihr unter diesem Post, als auch auf unserem SoundCloud-Profil.

Eine genaue Tracklist, gibt es leider nicht. Wenn ihr aushelfen könnt, sind wir für jeden Hinweis dankbar. Unser Dank geht auch an Frau DingDong, die uns den Hinweis zu diesem akustischen Höhepunkt gegeben hat. Ihren Blog Frau Ding Dongs Leben empfehlen wir hiermit zur Auskundschaftung.

Booyah!

– Commodore Schmidlabb –



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