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Währenddessen in China ... Mad Shelia

Gerne vergessen wir in den reichen westlich-industrialisierten Staaten wie gut es uns eigentlichlich geht. Kann man sich zum Beispiel in Australien den Luxus einer HD-Endzeit mit krassen Stunts und Special Effects leisten, sieht die Apokalypse in einigen ärmeren Schwellenländern nicht viel anders aus, als ein Montagmorgen beim Arbeitsamt.

So wirkt auch der "Dokumentarfilm" Mad Shelia: Virgin Road in allen belangen etwas weniger perfektionistisch als sein westlich dekadentes Vorbild. Doch sieht man mal über die chinesischen Endzeitrocker hinweg, die eher an den Kinderkaneval in Bad-Kotzenhausen erinnern, besinnen sich die Chinesen natürlich auch auf ihre eigenen Stärken, nämlich in kürzester Zeit Massenprodukionen herunterzukurbeln.

Nachdem die lustigen Genossen dieses Jahr mit Mad Shelia: Virgin Road quasi eine fette Plagiatsparty auf dem Dach der Warner Bros Firmenzentrale gefeiert haben, steht gleich im nächsten Jahr mit Mad Shelia: Revenge of the Road schon die Fortsetzung hinter der Großen Mauer. Im Vergleich dazu hat Mad Max: Fury Road von der Idee zur Kinopremiere ganze 16 Jahre gereift und einen Abstand von 30 Jahren zu Jenseits der Donnerkuppel.

Solltet auch ihr jetzt nichtmehr wissen, vor welcher der beiden Leistungen ihr euch asiatisch korrekt ganz tief verbeugen sollt, beamen wir euch natürlich noch eine Entscheidungshilfe in Form eines Trailers auf die Bildschirme.

In diesem Sinne: ride eternal, shiny and chrome!



American Cyborg Terminator

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