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Godzillas Freunde: Orga

Hallo liebe Kaiju-Freunde,

an dieser Stelle begrüßt euch normalerweise mein Freund und Kollege American Cyborg Terminator zu einer neuen Ausgabe von Godzillas Freunde – und das in unnachahmlicher Weise. Seit Jahren wünsche ich mir, auch mal einen Beitrag für diese informative Reihe zu schreiben.

Heute ist es endlich soweit. Für mein Gastspiel habe ich mir dann auch einen besonderen Godzilla-Film herausgepickt: Godzilla 2000: Millennium. Der Reboot aus dem Jahr 1999 ist nämlich der erste Godzilla-Film aus Japan, nachdem Roland Emmerich seine hoffnungslos vergurkte amerikanische Interpretation in die Kinos brachte. Bemerkenswert ist auch, dass Godzillas Prügelknabe Orga zu den wenigen Monstern gehört, welches bislang keinen zweiten Auftritt im Franchise bekam – nicht mal in der Massenschlägerei Godzilla: Final Wars.

Aber jetzt zur Sache, Schätzchen! Es wird Zeit, dass wir an die harten Fakten über Orga kommen.

Orga


Größe:
40 Meter (Millenian)
70 Meter (Orga)

Gewicht:
10.000 (Millenian)

40.000 Tonnen (Orga)

Fähigkeiten:
Wenn Orga es leid wird, mit seinen riesigen Pranken Backpfeifen zu verteilen, kann er auf eine praktische Predator-Schulterkanone zurückgreifen. Über sein Maul kann das Alien-Monster zudem die Fähigkeiten seiner Gegner absorbieren. Die Fressluke kann Orga sogar soweit ausklinken, dass er so ziemlich alles auf diesem Planeten am Stück verspachteln könnte. Als Kirsche auf der außerirdischen Sahne verfügt das Monster über rasante Selbstheilungskräfte.

Auftritte:
Godzilla 2000: Millenium (Videospiel)
Godzilla: Destroy All Monsters Melee (Videospiel)
Godzilla: Save the Earth (Videospiel)
Godzilla: Unleashed (Videospiel)
Godzilla Unleashed: Double Smash (Videospiel)
Godzilla: Kaiju Collection (Videospiel)


Biographie:
Erich von Däniken wusste es schon immer: Lange bevor es Menschen gab, besuchten Außerirdische dank ihrer fortschrittlichen Raumschiffe die Erde.
Doch leider wurde ihr Ufo, das aussieht wie eine fliegende Nierenschale, mit Solarenergie angetrieben. So kam es, wie es kommen musste: Die Aliens – Millenians gennant – schmieren bei Schlechtwetter ab und landen auf dem Meeresgrund vor Japan. Die Wucht des Aufpralls verwandelt die Aliens in Antimaterie (und nicht mal Erich von Däniken weiß warum).

In der Gegenwart entdeckt ein japanisches Forschungs-U-Boot den mittlerweile versteinerten Klumpen Antimaterie. Das Licht der Scheinwerfer des Unterseeboots gibt dem UFO auf magische Weise die benötigte Starthilfe, um an die Oberfläche aufsteigen zu können.
Das bleibt Godzilla natürlich nicht verborgen. Denn wie wir alle wissen, kann Big G künstliche Energiequellen auf den Tod nicht ausstehen. Deshalb verpasst die Riesenechse dem Raumschiff sofort nach Ankunft eine Breitseite mit dem Atom-Atem. Daraufhin flüchten Millenians und treffen Godzilla dabei am Kopf. Zu Tode beleidigt, stellt Big-G die Uhr auf Payback-Time.


Die Aliens können froh sein, dass Big-G ihr Ufo nicht als Nierenschale benutzt.

Frisch betankt flüchtet das Raumschiff in Richtung des japanischen Festlands. Dort angekommen gehen die Aliens erstmal ins Internet – soweit alles normal... Doch stöbern die Außerirdischen nicht nach ulkigen Katzenvideos oder Pornos. Sie suchen vielmehr einen Weg die Menschen und vor allem Godzilla zu bezwingen. Und da man im Internet wirklich alles findet, stossen die Aliens tatsächlich auf eine Schwachstelle des Riesensauriers.

Also Godzilla das geflüchtete Ufo endlich eingeholt hat, setzen die Außerirdischen ihr neu gewonnenes Wissen ein. Als die Big-G einen schwachen Moment hat, klaut das Ufo ihm seine "Organizer G1-Zellen". Besagte Zellen sorgen für Godzillas jugendliches Aussehen und seine erstaunlichen Selbstheilungskräfte. Darüber hinaus sind sie auch der Namensgeber für das Monster, dass die Alien daraus erschaffen – ORGA!

Im folgenden Streetfight zeigt sich, dass Orga das Boxen wohl von Axel Schulz gelernt hat. Lediglich einen Treffer mit der Riesenpranke kann das bucklige Monster landen. Also setzt Orga alle miesen Tricks ein, die ihm zur Verfügung stehen und saugt Big-G weitere kostbare Organizer G1-Zellen ab. Die dadurch erworbenen Selbstheilungskräfte machen es Godzilla schwierig, dem Monster ernsthaften Schaden zuzufügen.


So ungefähr sehe ich auch aus wenn ich esse.

Doch dann begeht Orga einen fatalen Fehler: Das Monster versucht Godzilla zu fressen und stülpt seine ausklinkbaren Kiefer über dessen Schädel. Big-G kotzt seinem Widersacher kurzerhand den Atomatem in den Hals. Da helfen selbst die tollsten Selbstheilungskräfte nichts. Orga explodiert und Godzilla kann sich über ein gelungenes Comeback freuen.

– Commodore Schmidlabb –

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