Der Blog für Trashfilme und B-Kultur

Lost my talent in El Segundo!

Die Welt der schlechten Musik ist groß. So groß, dass der Versuch sie umfassend an dieser Stelle zu behandeln aussichtslos ist. Zwar versuchen wir, möglichst viele Spielarten der Trashmusik mitzunehmen und schrecken dabei auch nicht vor exotischen Ausnahmeerscheinungen wie zum Beispiel christlichem Thrash Metal zurück.

Doch hauptsächlich greifen wir die Versager der Pop-und Rockszene auf. Der Sprechgesang – von seinen Anhängern auch Rap oder HipHop genannt – bleibt meist außen vor. Das liegt aber sicherlich nicht an der überdurchschnittlichen Güte des Outputs. Gerade im HipHop sind mutmaßlich viele Möchtegerns unterwegs, die sich lieber gleich Goldketten um den Hals hängen anstatt ihr Talent mit nervigen Proben zu fördern.

Doch weil wir szenefremd sind, gehört die Bewertung der Künstler und ihrer Musik nicht zu unserer Kernkompetenz. Einfach gesagt – wir sind HipHop-Nixblicker. Der äußerst talentfreie Raed Melki macht es uns als Laien in diesem Zusammenhang jedoch denkbar einfach. Wenn wir nach Genuss eines Musikvideos kollektiv an Ohrenbluten leiden, reicht uns das als Indikator für Scheißmusik der Güteklasse Z.

Wobei der Begriff „Musikvideo“ schon recht hoch gegriffen ist, für das was Melki uns hier bietet. Der Clip besteht mehr oder weniger aus diversen Einstellungen, wie Raed seine Wurstfinger in einen Maschendrahtzaun krallt oder ulkig hinter Beton-Fertigteilen hervorguckt. Aber vielleicht gehört das Rütteln an Zäunen ja auch zum G-Life. Was weiß ich schon davon?

– Commodore Schmidlabb –

P.S.: Ist der Name Raed Melki auch nur ansatzweise credible?


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