Der Blog für Trashfilme und B-Kultur

Jesus war auch ein Gangsta!

Letztes Jahr habe ich Augen und Ohren für die Abfallprodukte der Kultur des Christentums geöffnet. Dabei habe ich Filme, Serien, Hörspiele, als auch Musik mit christlichem Hintergrund unter die Lupe genommen. Das Thema „Christen-Trash“ hat mich seitdem nicht losgelassen – Dafür hat mich die Moralkeule, die bei jeder Form der christlichen „Unterhaltung“ inbrünstig geschwungen wird, wohl zu heftig am Kopf getroffen.

Seit dem Christploitation-Special im Jahr 2013 hat sich dementsprechend ein ganzer Haufen Material angesammelt. Bislang fristete dieses jedoch ein trauriges Dasein in unseren Archiven. Doch Ostern 2014 zerren wir es endlich ans heilige Licht. Beginnen will ich dabei mit etwas christlicher Musik. Doch keine Angst – diesmal gibt es keine fromme, kraftlose Wandergitarrenmucke. Diesmal wird es härter. Es geht ab ins Ghetto. Es geht um christlichen Gangsta-Rap!

Christlicher Gangsta-Rap? Gibt’s nicht? Gibt’s wohl Hermano! Zwar stehen sich die Begriffe Gangsta und Christ eigentlich diametral gegenüber. Der Lordside Gangster sieht das wohl etwas lockerer und rappt über... naja Gott und die Welt. Das die Welt für einen echten Gangsta aus L.A. an den Grenzen seines Barrios aufhört, versteht sich fast von selbst. Dementsprechend predigt er über die Abkehr vom Gang-Life und bedient sich trotzdem der szenetypischen Insignien – Frei nach dem Motto:

Bangin’ for the Lord J.C. – Puttin’ it down for the G-O-D


– Commodore Schmidlabb –




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