Der Blog für Trashfilme und B-Kultur

Carl fucking Weathers!

Moin Kinners,

zurück aus dem Urlaub erwartet ich auch gleich die Arbeit. Damit meine ich natürlich die abschließende Behandlung unserer letzten Erhebung. Es ging um den freien Stuhl für Stallones Expendables 3.

Unter den vorgeschlagenen Recken war jedoch für euch nicht der oder die Richtige dabei. Natürlich interessiert und brennend, wer euerer Meinung nach den freien Platz im Cast ausfüllen soll. War es das Schlossgespenst Richard Norton, der Muskelberg Bolo Yeung oder gar die zwergenhafte Cynthia Rothrock? Lasst es uns wissen!

Für mich war „Action Jackson“ ein Geheimfavorit. Dass er tatsächlich die meisten Stimmen unter den vorgegebenen Vorschlägen auf sich ziehen konnte hat mich trotzdem überrascht hat. So hat der schwarze Riese einige Hochkaräter – darunter auch Actionikone Steven Seagal – hinter sich gelassen. Der im Internet für eine Fortsetzung der Expendables hoch gehandelte Kurt Russel ging sogar leer aus.

Jetzt müssen wir aber was anderes beschnacken – unsere neue Umfrage! In Hollywood zieht seit ein paar Jahren ein neues Ding durch. Reboot lautet das Stichwort. Wir wollen von euch wissen:


Sind Reboots etwas Gutes? 


 Tschüss!


 – Commodore Schmidlabb –



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Reboots sind böse. Ehrlich, ich hasse sie. Dabei ist es mir eigentlich egal, wen Spiderman einen sogar sehr gelungenen Neustart hinlegt, aber ich denke bei "Reboot" nun einmal zuerst an Star Trek - getötet von einem Mann der sich vor Beginn der Dreharbeiten damit brüstete, noch nie im Leben auch nur eine Folge Star Trek gesehen zu haben.

Trash Commando 2000 hat gesagt…

Dann weiss ich wohl für was du gestimmt hast.

Star Trek muss sich meiner Meinung nach irgendwie weiterentwickeln. Nach Teil 9 und 10 ging es so nicht weiter. leider heisst es "Evolve or die" – auch für dieses Franchise. Sonst kennt in 30 Jahren niemand unter 60 Jahren noch Star Trek und das wäre doch schade.

Das nun jemand mit dem ungetrübten Blick von Außen kommt ist eine Option. Das J.J. Abrahms aber wohl niemals einen wirklich großartigen Film machen wird ist auch klar.

– Commodore Schmidlabb –

P.S.: Hab ich mir jetzt einen Feind gemacht?

Anonym hat gesagt…

Nö, haste nicht. Darf ja jeder seine Meinung haben, außerdem mag ich euer Trash-o-Meter viel zu sehr. :)

Aber ich bin trotzdem ganz anderer Meinung was Star Trek angeht. Zugegeben, ST IX war irgendwie möööp, aber ST X hat selbst den meisten Nicht-Trekies in meinem Umfeld gefallen.

Und Evolution? Star Trek hat eine ganzes Universum als Spielplatz, selbst ein Zeitsprung in die ferne Zukunft wäre möglich. Dazu muss man nicht mehr als 40 Jahre Lore auf den Kompost werfen.

Und was war denn in ST XI besser als in Serie und Vorgängerfilmen? Billige Action, billige Gags, ein Logikfehler nach dem nächsten... Wenn der Film wenigstens gut gewesen wäre, aber dieser Schund verdient es nicht einmal, irgendwann als kultiger Trash bei Euch gefeiert zu werden.

Und Star Wars rebootet auch keiner, dabei ist das seit 35 Jahren exakt der selbe recycelte Scheiss. In jedem Spiel, Film und Buch die selben Charaktere, die selben Raumschiffe, Schauplätze und das selbe pöse Imperium. Dabei schwebt mir so ein schickes Reboot vor - ich sehe einen Ewok als Imperator, R2D2 überfährt Yoda (dessen blödes Gesabbel mir ohnehin geht auf die Nerven) und Anakin wird von Obi Wan... ach, lass uns einfach die Logiklöcher in den neuen Filmen weglassen, dann wird das Reboot ein netter kleiner Kurzfilm.

Anonym hat gesagt…

Komisch, ich hatte hier doch eine Antwort auf deinen Kommentar geschrieben, der ist jetzt weg?

Na egal, um mich zum Feind zu machen brauchts schon mehr als eine Meinungsäusserung, auch wenn wir nicht einer Meinung sind.

Dennoch, ich verstehe nicht wirklich, warum Star Trek einer "Evolution" bedurfte. Zumal DAS definitiv keine Evolution war. Das war Verwurstung, Totschlag, der pure Trash, nur kein guter halt.

(Und zugegeben, dieser romantische Blubberlutsch in ST 9 hat mir ein gequältes Lächeln abgerungen, aber die 10 hat selbst allen Nicht-Trekies in meinem Umfeld gefallen.)

Man hätte den Look ändern können, die Serie optisch mehr in Richtung Firefly oder meinetwegen Galactica schieben können. Man hätte den Erzählstil oder das Tempo ändern, man hätte in mehreren Jahrhunderten Föderationsgeschichte Geschichten erzählen können. Verdammte ahäm... Kacke nochmal, Star Trek kommt sogar mit einem hauseigenen bösen Paralleluniversum daher!

Aber nein, man MUSS die Serie in die Hände eines Clowns geben, der mal eben grundlos 43 Jahre komplett über den Haufen wirft und ein effekthascherisches Spektakel voller billiger Gags und Logiklöcher so groß wie Khans Ego daraus macht.

Es gab richtig gute Star Trek Filme, es gab ein paar sie so lala waren und zumindest die 5 war richtig richtig schlecht. Aber nie kam mir der Gedanke, mir den nächsten Star Trek NICHT anschauen zu wollen. Aber Abrams hats endlich geschafft, dieses Jahr kommt Film Nummer 12 ins Kino und es könnte mir nichts egaler sein.

Was immer das ist, womit sich Mr. Abrams seinen nächsten Egoboost holt, Star Trek ist das jedenfalls nicht mehr.

Und nur so am Rande - Star Wars hat sich seit Anbeginn kein Stück verändert. Jedes Buch, jede Serie und jedes Spiel ist ein gnadenloser ewig gleicher Aufguss des ersten Filmes. Die ewig gleichen Personen, der ewig gleiche Konflikt Imperium/Rebellion, der ewig gleiche Yoda mit dem ewig gleichen beschissen-nervtötenden Sprachfehler, das ewig gleiche Gejaule der Wookies.

Nein, stimmt nicht ganz. In den neuen Filmen hat man es tatsächlich geschafft, noch mehr Kitsch und dazu noch haufenweise riesige Logiklöcher unterzubringen. Und natürlich Jarjar Bings. Wenn so Evolution aussieht, dann gute Nacht, Star Trek.