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Razorback – Kampfkoloss der Hölle

Australien 1984

Regie: Russel Mulcahy (Resident Evil: Extinction)

95 min.

Darsteller:
Bill Kerr - Jake Cullen
Gregory Harrison - Carl Winters
Arkie Whiteley - Sarah Cameron
Chris Haywood - Benny Baker
David Argue - Dicko Baker
Judy Morris - Beth Winters
John Ewart - Turner
John Howard - Danny
Don Smith - Wallace
Mervyn Drake - Andy



Warum und worum geht es:
Das australische Outback - es stürmt wie blöde - ein alter Mann bringt ein Kind in sein Bett - es ruft extrem nervig nach seiner Mutter - als der alte Mann zur Tür geht um zu schauen ob es hinter dem Haus genauso stürmt wie Vorne, rast ein wild gewordener Eber durch das Haus, durch sämtliche Wände und durch das Kinderbett - Schnitt - das Haus brennt lichterloh.

Genauso verstörend, verwirrend und vielleicht auch ein bisschen verblödend wird der Zuschauer in RAZORBACK eingeführt. Natürlich glaubt den alten Zausel im Nachhinein Niemand, dass ein Wildschwein seinen Enkel entführt hat, weshalb er fortan alle Schweine Australiens zu Saumagen verarbeitet um seine Unschuld zu beweisen. Unterstützt wird er dabei von allerlei einschläfernden Gelump und Charakteren die ich an dieser Stelle dreist überspringe.

In die surreale Anfangsstimmung driftet der Film immer mal wieder gerne ab, ein Kamel das einfach ins Bild kommt und eine Cola trinkt, wirre Taumszenen mit bunten Farbfiltern und überhaupt sehen alle Fahrzeuge aus, als wären sie aus den Mad Max Filmen entliehen. Wahrscheinlich dachten die Australier sich, wenn der Zuschauer einfach nicht begreift was auf dem Bildschirm gerade abgeht, wird er sich schon irgendwie gruseln ... leider nicht der Fall!

Der konsequente Versuch, ähnlich dem Weißen Hai oder den Black Sheep, das ordinäre Schwein als gnadenloseste Killermaschine darzustellen, der man Nachts begegnen kann, trieb mir lediglich ein Schmunzeln aufs Gesicht. 

Trotz alledem ist der Film nur an den Stellen wirklich Unterhaltsam an denen er abgedreht verrückt daher kommt, in den Szenen dazwischen erwischt man sich immer wieder dabei wie man sich fragt wann denn endlich der nächste Werbeblock kommt, damit man umschalten und auf einen anderen Sender hängen bleiben kann. Leider Gottes habe ich mir diesen Film auf DVD angesehen.  

Zurück bleibt die Frage warum zum Tasmanischen Teufel das Haus im Intro abgebrannt ist? Die einzig sinnvolle und wahrscheinlichste Erklärung ist, dass der Razorback bei seinem Tobsuchtsanfall ausversehen seine Zigarette hat fallen lassen. 

Trailer:
 

Fazit: 
Kann man sich mal ansehen, muss man aber auch nicht wirklich, daher 4.5 von 10 Punkten.

American Cyborg Terminator

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