Der Blog für Trashfilme und B-Kultur

Die Triffids – Pflanzen des Schreckens (Teil 2)

aka Day of the triffids

UK 2009
insgesamt 180 min.

Regie:
Nick Copus

Darsteller:
Dougray Scott – Bill Masen
Joely Richardson – Jo Playton
Eddie Izzard – Torrence
Brian Cox – Dennis Masen
Jason Priestley – Coker


http://www.dailymotion.com/video/x2kg3w_you-could-be-mine-terminator_music

Diese Rezension stellt mich vor ein neues Problem. Was schreibe ich über den zweiten Teil eines britischen Fernsehfilms, obwohl ich in der Kritik zum Vorgänger alles gesagt habe? Die BBC habe ich ausreichend gelobt (Obwohl nein! Die neue Sherlock Holmes Serie ist fantastisches Weltkulturerbe!) und über die deutsche Fernsehlandschaft habe ich mich in diesem Zusammenhang ebenfalls genug beschwert („Oh nein! jetzt redet wieder von dieser Blue man group“). Also was tun? Zwei Dinge!

Erstens werde ich Euch höflicherweise erklären, wie die Chose um die Mörder-Pflanzen weiterging. Zweitens werde ich – weil Ostern bevorsteht – in diesem Text Links verstecken. So wird Euer Kortex gekitzelt und ein zähfließender Beitrag aufgepeppt. Eine win-win Situation, findet Ihr nicht?

Als wir unsere Helden das letzte Mal verließen, wurden der Triffid-Experte Bill Masen und die Reporterin Jo Playton voneinander getrennt. Masen befindet sich auf der Suche nach seinem Vater, der  ebenfalls ein Fachmann für die Killerpflanzen ist. Playton hat es weniger gut getroffen. Sie sitzt in Torrences goldenem Käfig und moderiert unfreiwillig die Propaganda-Sendungen des frisch gekürten Despoten.

Auf seinem Weg begegnet Masen zwei Mädchen. Der Biologe will kein Arsch sein und nimmt sich der Gören an. Fortan hat er die Waisen allzeit an der Backe. Doch der Ärger lohnt, haben die Kurzen doch tatsächlich ein vollgetanktes Auto und zwei funktionstüchtige Maschinengewehre zur Hand.
Unterdessen kann Jo Payton mit einer List den Fängen des schmierigen Torrence entkommen. Dieser sieht das gar nicht gerne, hat er doch ein Auge auf die gewitzte Reporterin geworfen. Und so macht er mit einigen seiner schießwütigen Freunde Jagd auf Payton.

Auf ihrer Flucht finden die Reporterin und Masen im Anwesen seines Vaters wieder zueinander. Väterchen hat mittels eines Elektrozauns seine Behausung zu einer echten Trutzburg ausgebaut und so können Masen und Jo zärtliche Bande knüpfen. Masen und sein alter Herr haben während Paytons Abwesenheit einen Plan entwickelt, die Triffids in Ihre Schranken zu weisen. Zum ersten Mal seit langer Zeit keimt Hoffnung auf.

Doch die Endzeit wäre nicht die Endzeit wenn alles rosig wäre. Und natürlich ist das letzte Wort in Sachen Verdammnis noch nicht gesprochen. Torrence und seine Mannen sind dem Grüppchen auf die Schliche gekommen und stürmen das Landhaus. Doch noch nicht genug Ungemach. Eine Horde marodierender Triffids gesellt sich alsbald dazu.Das Gemüse umzingelt das väterliche Anwesen. Den Anwesenden schmeckt das wiederum gar nicht, wissen sie doch, dass die anrückenden Triffids noch gefährlicher sind als die Bäcker Blume. Ein alles entscheidender heißer Tanz  mit den herumwackelnden Killer-Palmen liegt in der Luft...

Fazit:
Im Fernsehen nichts Neues. Wer den ersten Teil mochte, wird sich auch durch die Fortsetzung unterhalten fühlen. Das alles beim Alten geblieben ist bedeutet glücklicherweise auch das die Qualität nicht abgenommen hat. Nur die geringe Screen-time von Jason Priestley hat mich irgendwie traurig gestimmt. Ein Gefühl wie bei einem Gastauftritt von David Hasselhoff – erst mit schlechter Schauspielkunst anfixen und dann nicht liefern!

Knappe 7 von 10 möglichen Punkten
http://www.dailymotion.com/video/x86rwj_acdc-big-gun_music
 – Commodore Schmidlabb –

Keine Kommentare: