Der Blog für Trashfilme und B-Kultur







Es gibt Momente an denen meine Finger bedächtiger als sonst über die Tastatur gleiten. Das ist in der Regel der Fall, wenn ich versuche mit Worten meiner Bewunderung für die ganz Großen Ausdruck zu verleihen. Und so spreche ich auch heute zu Euch um einen großen Mann zu ehren. Einen großen Mann, der Filme über noch größere Brüste gemacht hat. Natürlich rede ich von:


Russ Meyer 1922 - 2004

Meyer zeichnete sich durch seine Fähigkeit aus, auch mit kleinen Budgets große Filme zu drehen. Doch  noch bekannter machte ihn wohl sein Blick für wohlgeformte Darstellerinnen, mit Brüsten, die so Meyer: "der Schwerkraft trotzen". Doch wer billige Filme mit grobusigen Frauen dreht, hat es nicht immer einfach im Leben. So musste sich Meyer früher den Vorwurf gefallen lassen, seine Filme gehörten nur in den fleischfarbenen Teil der Videothek.


Doch gottlob sind diese Zeiten vorbei. Längst ist Russ Meyer ein Liebling des Feuilletons und wird allerorts mit Retrospektiven geehrt. Sexploitation ist salonfähig geworden und der Blick auf sein Werk ist nun unverklärt. Und wer sehenden Auges das Werk Meyers betrachtet, wird seinen eigenwilligen Sinn für Satire schätzen lernen. Über sich selbst sagte der Amerikaner einmal:


"Wenn ich mich nicht so sehr für Busen interessiert hätte, hätte aus mir vielleicht ein großer Filmemacher werden können."


Ich sage: Gerade WEIL du dich so sehr für Busen interessiert hast, bist du ein großer Filmemacher! Ich hoffe du liegst weich oben im Himmel...


– Commodore Schmidlabb –



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