Der Blog für Trashfilme und B-Kultur

Godzillas Freunde: Spacegodzilla

Und nun, frisch aus der eisbedeckten Beringsee: Eine brandheiße Ausgabe von Godzillas Freunde. Meinen banalen Wissensschatz möchte und kann ich euch nicht vorenthalten. Deshalb werfen wir heute gemeinsam ein Reptilienauge auf den außerirdischen Edelstein-Vertreter Spacegodzilla.

Spacegodzilla (スペースゴジラ)


Größe: 120 Meter
Gewicht: 80.000 Tonnen
Auftritte: Godzilla Vs. SpaceGodzilla (1994)

Entstehungsgeschichte:
Die aus zahlreichen Godzilla Filmen bekannte Telepathin mit den großen Ohren, Miki Saegusa, bekommt ganz überraschend Besuch von den ebenso aus zahlreichen Godzilla Filmen bekannten Kosmos-Zwillingen, die üblicherweise für Mothra als Simultandolmetscher arbeiten. Doch diesmal haben sie etwas Neues zu berichten – nämlich von einem fürchterlichen Monster aus dem Weltall, das direkten Kurs auf die Erde nimmt. Wirklich neu ist aber nur die Tatsache, dass das Monster nicht von den Weltraum-Japanern vom Planeten-X wohnen, geschickt wurde.

Sternschnuppe, wo? ich wünsche mir das Tokio zertrampelt wird!

Ein Blick durch das Teleskop genügt einer genialen Wissenschaftlerin für eine der haarsträubendsten und verrücktesten Erklärungen der Filmgeschichte. Wie Ihr euch sicher erinnern könnt, entdeckte Old Mc Zilla Ende der Achtziger Jahre, dass er nicht nur einen grünen Daumen hat, sondern gleich zwei. Jedoch musste Godzilla, bevor er seinen Englischen Garten anlegen konnte, das aus Godzilla-Genen mutierte Riesenunkraut Biolante umpflügen. Der Pollenquatsch, in den sich Biolante im Anschluss auflöste, trotzte der Gravitation und flog bis ins Weltall. Für die Entstehung von Spacegodzilla gibt es also nur eine logische Erklärung: Die mit Gozilla-Gen-Popel versetzten Pollen wurden von einem Schwarzen Loch aufgesogen, durch ein Weißes Loch (???) wieder ausgespuckt und dabei mit der Kristallenergie (???) der Sterne versetzt. Aus diesem Grund wachsen um Spacegodzilla herum großartig glitzernde Kristalle aus dem Boden, aus denen er seine Energie bezieht und sie außerdem an Hausfrauen mittleren Alters, die sich für Esoterik begeistern, für 100.000 Yen pro Kilo verscheuert. Da zudem die Kristalle auf seinem Rücken leuchten, traut er sich auch Nachts alleine in den Wald – oder besser gesagt auf Godzillas Südseeinsel. Dort zieht der allein erziehende Vater seinen Bengel groß und kann demnach keine Störung seines Tagesablaufs gebrauchen. Die logische Folge ist eine Watschenparade quer über das Eiland.


Herr H. Tanaka mit dem Beweisfoto, Spacegodzilla stört den Empfang des Frühstücksfernsehns

Da der Besucher aus dem All keine Lust auf die Aggro-Einstellung der Erdmonster hat, nistet er sich in Fukuoka ein und dekoriert alles schön mit Kristallen. Leider nervt aber der Nachbarsjunge, weil dieser fälschlicherweise Spacegodzilla mit seinem leiblichen Vater verwechselt. Aufgebracht trampelt Herr G. ins Geschehen und krempelt sofort wieder die Ärmel hoch. Aber auch die Japaner haben schon lange die Nase voll davon, die liebevoll gestalteten Pappmaschee-Innenstädte nach jedem Monsterbesuch wieder aufzubauen zu müssen und schicken ihren mechanischen Maulwurf (ja richtig gelesen) zum Großreinemachen. Mogera, so heißt das schmucke Stück, ist ein Nachbau des zerstörten Mechagodzilla. Warum der Roboter gerade in Maulwurf-Form daherkommt? Gute Frage... Wahrscheinlich gelten diese Tiere in Japan als fürchterliche Monster, vor denen man nur Respekt haben kann.

Vaterschaftstest mit 4 Fäusten

Nach endlosem Rumgebalge fällt jedoch allen Beteiligten auf, das Spacegodzilla auch nach 9 Runden im Boxring so überhaupt nicht die Puste ausgeht. Der Verdacht auf Doping in Kristall-Form liegt nahe. Nach diesem grandiosen Geistesblitz kegelt Godzilla die Kristalle um, worauf sich der wütende Spacegodzilla buchstäblich in Staub auflöst.

- FIN -


Trailer:


American Cyborg Terminator

Keine Kommentare: