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Godzillas Freunde: Megaguirus

Nach langer Pause präsentieren wir euch endlich wieder einen Gummisaurier auf der Suche nach Zärtlichkeit. Dieses mal werfen wir mit unseren Laser-Augen einen genauen Blick auf die Geschichte und das Werk von Godzillas insektoidem Widersacher:

Megaguirus (メガギラス)
Meganulon
Größe: 2 Meter

Meganula
Größe: 5 Meter

Megagurius
Größe: 50 Meter
Gewicht: 12000 Tonnen


Auftritte:
- Rodan the Movie 1956
- Godzilla vs. Megagurius 2000
- Godzilla Final Wars 2004
- Godzilla: Save the Earth (Videogame)
- Godzilla: Unleashed (Videogame)


Für viele Paläontologen und Biologen ist die Entstehungsgeschichte von Megaguirus ein Buch mit sieben Siegeln. Zugegeben. Die Historie des Käfer-Monsters birgt durchaus Potential für Verwirrung.
Zum ersten mal tauchten die Meganulon in den 50er Jahren in einem japanischen Bergwerk auf. Dort mampften die fiktiven Urzeitinsekten froh und munter die Bergleute weg. Nach dem Einsturz eines Stollens entdecken die japanischen Kumpel darauf ein Ei, aus dem dann überraschenderweise einer der ältesten Feinde Godzillas schlüpft – der Flugsaurier Rodan. Dieser verköstigt flugs die frisch geschlüpften Meganulons zum Frühstück. 

Wir machen einen Sprung ins Jahr 2000 (Die Zukunft). Godzilla frönt wieder seiner Vorliebe für AKWs. Darauhin wird die Anti-Godzilla Einheit (Codname G-Grasper) damit beauftragt, den lästigen Saurier loszuwerden. Der Masterplan diesmal: Von einem Super-Satelliten namens "Dimension Tide" wird ein Schwarzes Loch erzeugt, das Godzilla dann auf den Kopf fallen und ihn damit mehr oder weniger umbringen soll. Um herauszufinden, ob die Saugleistung des Schwarzen Loches auch mit einem handelsüblichen Staubsauer mithalten kann, wird zur Generalprobe auf die Schule des kleinen Jun geschossen. 
Es macht Peng und die Schulferien fangen für Jun dieses Jahr bedeutend früher an.

Was im ersten Augenblick noch viel spannender erscheint ist, ist das Auftauchen eines großen Insekts (seeehr verdächtig) nach dem Test. Warum? Weshalb? ... wir können es euch nicht beantworten. Jedenfalls mopst sich Jun ein Insektenei, das zuvor abgelegt wurde und nimmt es mit nach Tokio. Dorthin zieht es nämlich Juns Familie nämlich – wahrscheinlich wegen zu vielen Schwarzen Löchern in der Nachbarschaft.


(Durch eine strickte Japaner-Diät entsteht ein schlanker Meganula)

In der japanischen Hauptstadt schlüpfen dann auch gleich Meganulons aus dem Ei, die sich an den lokalen Spezialitäten so satt essen das schnell die etwas größere und flugfähige Variante der Meganulas entsteht. Auch auf Godzillas Insel nervt diese Insektenplage derbe. Obwohl sich BigG mit Feuereifer als lebendige Fliegenklatsche verdingt, gelingt es den Insekten seine ... ja was überhaupt? ... Energie abzuzapfen. 


(Meganula Beachparty)

Zurück in Tokio zeigt sich, wozu die fleißigen Meganula die ganze Energie brauchen. Sie füttern damit nämlich die Insektenkönigin (König?)
Megagurius. Da es einigen Japanern es doch zu doof ist, die Tageszeitung im Kerzenschein lesen zu müssen, gibt es in der Stadt aber auch einen illegalen und total geheimen Reaktor. Verstecken lohnt aber nicht, weil BigG sowas meilenweit gegen den Wind riecht. Angelockt vom Geruch der leckeren Brennstäben trifft Godzilla in Tokio dann auf die vollständig entwickelte Riesenfliege Megaguirus. Das diese Begegnung nicht ohne monsterhaft Backpfeifen und Atom-Atem abgeht versteht sich von selbst. Einen Eindruck der Monster-Keilerei erhaltet ihr im folgenden Trailer:




Amercan Cyborg Terminator

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