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"Männer, die auf Video starren"
- Das Kompendium

Wir von Trash-o-Meter verstehen uns gerne als eine Kombination aus Hofnarr, Dealer und  Dienstleister. Folgerichtig fühlen wir uns verpflichtet, einem Wunsch nachzukommen, den einige von euch geäußert haben. Konkret geht es um eine Liste aller Filme, Serien, Spiele und Bücher, die wir in den bislang acht Ausgaben unseres Trashfilm-Podcasts „Männer, die auf Videos starren“ besprochen haben.

Da das teilweise ganz schön viele Titel sind, wollen wir sie nicht alle in die Beschreibungen der Folgen bei iTunes, SoundCloud und Co. quetschen. Dort wären sie zum Teil nur schwer zu finden und zu kopieren. Von der untenstehenden Liste habt ihr hoffentlich mehr. Und auch zukünftig werden wir alle besprochenen Kulturgüter hier verewigen.

Ein kleiner Hinweis zur Liste: Sollte es sich bei einem Listeneintrag nicht um einen Film handeln, haben wir ergänzt, ob es sich um eine Serie, ein Videospiel etc. geht. Außerdem haben wir versucht,  die Audioclips in unser Kompendium aufzunehmen. Falls wir einen Audioclip oder einen Film nicht in die Liste aufgenommen haben, dann liegt der Grund dafür in der Tatsache, dass wir den Film nur in einem Nebensatz erwähnt haben.

Wir danken euch für diese Anregung und hoffen, dass ihr so eure Watchlist so noch einfacher erweitern könnt. Natürlich haben wir alle Folgen in der Beschreibung verlinkt. Außerdem könnt könnt ihr auch unsere Trash-Talks auch bei iTunes hören.

Falls ihr noch weitere Anregungen oder Wünsche habt, könnt ihr uns diese per E-Mailan  mdavs-podcast@hotmail.com oder bei twitter unter @MdaVs_Podcast mitteilen. Darüber hinaus würden wir uns über Bewertungen bei iTunes freuen, damit wir auch morgen noch kraftvoll podcasten können.

– Commodore Schmidlabb –



Zitat der Woche

Hast du 'n Kriminalfall gelöst?
> Schön wärs . Die Verbrecher sind leider heutzutage solche Stümper, das die Bullen sie kriegen.
- aus Hellfire –



Zitat der Woche

What? You think I'm gonna hide a wire in my underwear?
> Honey, it looks like you've got the whole radio station in there.
- aus Snake Eater –



Tokyo Gore Police

Japan/USA 2008
Länge: Alles unter 109 Minuten ist geschnitten

Regie:
Yoshihiro Nishimura

Darsteller:
Eihi Shiina - Ruka
Itsuji Itao - Key Man
Yukihide Benny - Polizeichef
Ikuko Sawada - Bar Besitzerin
Keisuke Horibe - Ruka's Vater
Cay Izumi - Hund




Wir unterbrechen diese Review für eine Werbepause:
Bürger Tokyos, haben sie es satt, von grotesken Mutanten bedroht zu werden? Wollen sie mal wieder einen gepflegten Fetish-Club besuchen, ohne dabei schrecklich entstellte Stripperinnen begaffen zu müssen?

Wir von der Tokyo Police Force sorgen seit der Privatisierung der öffentlichen Sicherheit für Schutz auf den Straßen unserer Stadt. Zu ihrer Unterhaltung haben wir nicht nur die langweiligen alten Polizeiuniformen durch modisch-schicke Samurai-Rüstungen ersetzt, auch unsere Dienstwagen besitzen Dächer in Form von Burgen aus der Feudalzeit unseres Landes.

Nicht nur das Gewaltmonopol auf den Straßen, sondern auch das Stylemonopol
Unser Polizeichef hat sein Leben ganz dem Kampf der mutantenhaften „Engeneers“ gewidmet. Sein Büro in einer leeren Lagerhalle sowie seine Liebe zu Hunden beweist die Bescheidenheit und Integrität unseres Chefs. Wir danken ihn für seinen Einsatz zum Wohle unseres Landes.

Für den Kampf der Tokyo Police Force gegen die Engeneers sind auch sie zur Mithilfe und Unterstützung aufgerufen. Engeneers zeichnen sich in der Regel durch ihr extrem gewalttätiges Verhalten aus. Doch absolute Vorsicht ist geboten, verletzt man solch eine Kreatur mutieren die Wunden unverzüglich und machen diese Ungeheuer noch viel gefährlicher. Die einzig bewehrte Maßnahme um einen Engeneer unschädlich zu machen, ist ein Angriff auf den Schlüsselförmigen Tumor im Gehirn des Monsters.

Weihnachtsfeier der Gore Police 2008
Lernen sie die schöne wie tödliche Ruka kennen, die absolute Top-Agentin unserer Polizeitruppe im Kampf gegen diese Mutanten. Unsere bodenständige Mitarbeiterin wurde nach dem tragischen Tod ihres Vaters von unseren ehrenwerten Polizeichef persönlich großgezogen. Durch diese strenge Kampfausbildung auf höchsten Niveau hat Ruka es bereits geschafft über 50 Engeneers unschädlich zu machen. Wie sie sehen, ist ihre Sicherhet ist bei uns in guten Händen.

Daher unser Versprechen: Wir von der Tokyo Police Company unternehmen wirklich alles in unserer Macht um den Kampf gegen die Engeneers zu gewinnen. Wir danken für ihr Verständnis, sollte es dabei zu Unannehmlichkeiten kommen.

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Fazit:
Zugegeben, in meiner letzten Review eines japanischen Mutantenfilms, habe ich Tetsuo: The Iron Man recht schlecht davon kommen lassen. Was macht Tokyo Gore Police also anders?

Zuerst einmal verfügt der Film über eine logisch ablaufende Storyline. Wenn auch kein innovativer Meilenstein unter den Drehbüchern, fesselt die Geschichte zumindest und arbeitet sowohl mit Rückblicken als auch mit kleinen Überraschungen. Durch das Polizei Setting und den zwischenzeitlichen Werbeeinblendungen, fühlt man sich zudem oft an Paul Verhoeven Klassiker wie Robocop oder Starship Troopers erinnert.

Das Maß an Gewalt im Film ist wirklich sehr hoch und absolut nichts für zartbesaitete Seelen. Verantwortlich für die Splattereffekte war Noboru Iguchi der bei Filmfreunden schon durch Machine Girl bekannt sein dürfte. Wie schon beim vorherigen Film hat Iguchi nicht am Kunstblut gespart, was die ganze Darstellung schon wieder so übertrieben wirken lässt, dass es für einige Zuschauer durchaus in den Bereich Schwarzer Humor fallen kann.

Lange Zeit musste ich nach der ungeschnittenen Version des Films suchen. Nach der Sichtung konnte ich auf der einen Seite verstehen, dass man diesen Film nicht ohne Zensur auf die breite Masse loslassen kann. Auf der anderen Seite, verstehe ich aber auch Jeden, für den der Film in kürzerer Form nicht funktioniert. Ich denke das Sprichwort „Ganz oder garnicht“ trifft es hier ganz gut.     

Trotz des höhen Maß an Verstümmelungen und allerlei japanischen Fetischgelüsten fand ich Tokyo Gore Police im Vergleich zu Tetsuo - The Iron Man insgesamt weniger verstörend und anstrengend. Wer sich cineastisch künstlerisch mit dem Thema Mutation befassen will sollte in Tetsuo reinschauen, wer einfach einen relativ sinnentleerten brutalen Partyfilm mit seinen Freunden gucken will, wird mit Tokyo Gore Police wohl besser fahren.

8 von 10 Punkten
American Cyborg Terminator 2000

Zitat der Woche

This is stupid. We should be fucking and drinking by now.
– aus Die Jugger –



Zitat der Woche

Wer sind sie? Was wollen sie? 
> Tja dummerweise sind sie bei der Durchführung ihrer Pläne irrtümlicherweise auf mein Minenfeld geraten und um den zweiten Teil ihrer Frage zu beantworten: Ich werde sie töten 
- aus A Dangerous Man -



Männer, die auf Videos starren: Folge 08 – Die VHS Power Hour

Meine Mutter hat immer gesagt, das Leben ist wie eine Kloschüssel: Man weiß nie, wann man in die Scheiße greift. Gemäß diesem Motto haben sich Commodore Schmidlabb und der American Cyborg Terminator 2000 für euch auf Schatzsuche begeben – Und zwar in unseren alten Videokisten, in denen pures Trash-Gold auf VHS-Kassetten schlummert.

Was bei dieser Blindverkostung herauskommt, weiß nur Schrödingers Katze – jedoch ist eines gewiss, die Cover und Klappentexte lügen fast so schlimm wie der amtierende amerikanische Präsident.

Um das Maß an Unterhaltung noch über die Kotzgrenze zu heben, fangen wir dann auch noch an VHS-Quartett zu spielen. Das Trash-O-Meter Team ist halt ein Haufen verwegener Hunde!

Also schaltet ein und lasst euch diesen Spass für die gesamte Familie nicht entgehen. Aber warnt schon mal eure Nachbarschaft, denn so laut habt ihr seit Paola und Kurt Felix nicht mehr gelacht.

Twitter: @MdaVs_Podcast
Facebook: www.facebook.com/TrashOMeter
Mail: MdaVs-Podcast@hotmail.com


Zitat der Woche

Everything is good in the 'hood.
– aus Halb Tot –



Also irgendwie habe ich meine Zweifel an dieser Aussage

Ohrgasmus

Lange hielt sich der Witz, viele Männer läsen den Playboy ja nur wegen der hervorragenden Interviews. Das habe ich selbstverständlich nicht mal im Ansatz geglaubt. Doch wenn man mir erzählen würde, dass man die europäischen Sexfilmchen der 70er Jahre nur wegen der Soundtracks guckt, würde ich da unbedingt zustimmen.

Während die Filme meist nur ein Übermaß an Langeweile und schlimmen Frisuren bieten, hat die Filmmusik immer noch Bestand. Ist eigentlich auch kein Wunder – immerhin haben auch Genre-Größen wie Bruno Nicolai und Stelvio Cipriani zahlreiche Bumsfilme mit ihrem Schaffen musikalisch unterlegt. Herausgekommen sind dabei sehr viele schöne Tracks, die so smooth sind, dass man sie glatt statt Butter aufs Brot schmieren könnte.

Wer einen Einstieg in die Welt der Schmutzfilm-Musik finden will, sollte sich das Werk des französischen Musikproduzent Drixxxe mal genauer anhören. Dieser hat mittlerweile vier hervorragende Mixe mit Musik aus Euro-Nackedei-Streifen – die sogenannten Sextapes – veröffentlicht. Meinen Favorit, das Sextape 2, findet ihr unter diesem Post, als auch auf unserem SoundCloud-Profil.

Eine genaue Tracklist, gibt es leider nicht. Wenn ihr aushelfen könnt, sind wir für jeden Hinweis dankbar. Unser Dank geht auch an Frau DingDong, die uns den Hinweis zu diesem akustischen Höhepunkt gegeben hat. Ihren Blog Frau Ding Dongs Leben empfehlen wir hiermit zur Auskundschaftung.

Booyah!

– Commodore Schmidlabb –



Zitat der Woche

The general store had EVERYTHING for a weddin' 
...including invitations and SHOTGUN SHELLS
– aus Familientreffen der Chaoten –